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Frieden ist nicht die Abwesenheitvon Krieg ...


Frieden ist groß, zieht sich vielschichtig durch alle Lebensbereiche und zeigt sich facettenreich.


Wie oft haben wir in den letzten Monaten den Satz gehört, „Ich wünsche mir Frieden.“?

Ein Zitat von John Lennon ist uns in Hände gekommen.


„Frieden ist nichts, was du dir wünscht. Frieden ist etwas, das du bist und etwas, das du verschenkst.“


Frieden ist groß, zieht sich vielschichtig durch alle Lebensbereiche und zeigt sich facettenreich. Ruhe, Wertschätzung, Ebenbürtigkeit, Selbstgewissheit, Selbsterkennen, in der Mitte sein, Einverstanden-Sein, Im Einklang-Sein, Annahme, Leichtigkeit, Im Gleichgewicht, Stille, Glückselig, Lachen, Gelassenheit … sind nur einige Facetten des Friedens.


Wie spürst du Frieden?


Tatsache ist, dass der Frieden im Außen von uns mitgestaltet werden kann. Mit dem Frieden in uns – dem inneren Frieden. Innerer Frieden beginnt, wenn wir uns für inneren Frieden entscheiden. Ihn als Lebenshaltung in uns tragen und verschenken. Egal, wie groß das Chaos ringsherum ist. In der heutigen Zeit auch eine Not-Wendigkeit. Ohne Ruhe und Frieden bleiben wir Getriebene – beeinflusst von Menschen, Umständen oder Lärm. Schaffen wir es inneren Frieden zu gestalten und zu spüren, erleben wir eine Form der Freiheit, Gelassenheit, Klarheit, Ruhe und Sicherheit.


Kann das gelingen?

Wir denken, JA.


Was lässt den Frieden wachsen?


1. Vergleiche vermeiden

Statt zu sehen, was wir können und schon alles haben, sehen wir häufig, was fehlt. Die eigenen Stärken, Fähigkeiten und Schätze in uns und um uns herum – darauf dürfen wir achten. Und dankbar dafür sein.


2. Gegenwart leben

„Früher war alles besser.“ Die Verklärung und das tägliche Grübeln führen dazu, dass wir den Fokus verlieren und in der Vergangenheit kleben bleiben. In der Regel neigen wir dazu, die Zukunft oder Vergangenheit rosig zu malen. Im JETZT beginnt innerer Frieden. Jetzt das Leben genießen - bewusst. Darin steckt enorme Energie und Kraft.


3. Unterschiede annehmen

Viele Menschen – viele Meinungen. Einer der wichtigsten Schritte zu innerem Frieden ist, Meinungsverschiedenheiten anzunehmen. Das bedeutet nicht, dass ich mit der Meinung konform gehe, sondern dass ich den anderen einfach akzeptiere. Eine andere Meinung und Kritik können wertvoll sein.

4. Anderen vergeben Eine traurige Kindheit, eine lieblose Beziehung, verletzende Worte – es gibt viele Gründe, Ärger, Wut oder Trauer mit sich herumzutragen. Ein enormer Ballast. Selbst wenn wir keinen Kontakt mehr haben, beeinflusst das unser Leben. Wer nachtragend ist, hat viel zu schleppen.


5. Mußestunden pflegen

Den Luxus echter Stille genießen. Handy, Radio etc. einfach aus machen. Das süße Nichtstun bringt neue Gedanken und sorgt für mehr Klarheit im Kopf.


6. Erwartungen beschränken

Ob Erwartungen, die andere an uns richten oder Erwartungen an uns selbst: Wer versucht, allen und allem gerecht zu werden, wird unfrei und schafft unnötigen Druck. Erwartungen hinterfragen und korrigieren. Sonst warten wir … sich an das Menschsein zu erinnern!


7. Natur nutzen

Studien belegen die beruhigende Wirkung der Natur auf den menschlichen Geist. Wer Zeit in der Natur verbringt, spazieren geht, macht sich gleich mehrere Effekte zunutze: Bewegung, frische Luft, Ruhe und Achtsamkeit.


8. Negative Nachrichten reduzieren

Ganz gleich, ob es um negative Nachrichten oder klagende Menschen geht. Zu viele Schlagzeilen über Krieg und Umweltkatastrophen, wirken sich negativ aus. Auch ziehen negative Menschen uns mit ihrem Gejammer herunter und stören den inneren Frieden.


9. Perfektionismus ablegen

Es ist ein Fehler, keine Fehler machen zu wollen. Alle Dinge 100-prozentig und perfekt zu erledigen, ist nicht nur ineffektiv. Perfektionismus führt zum Tunnelblick und ist eine ewige Jagd, die nur zu Selbstzweifel führt.


10. Selbstbild schärfen

Glaube ich, dass ich etwas schaffen kann? Oder sehe ich mich häufiger in der Opferrolle? Sobald wir wahrnehmen, Einfluss auf das Leben zu haben, wachsen innerer Frieden, innere Stabilität und Zufriedenheit


Frieden beginnt damit,

dass jeder von uns sich jeden Tag

um seinen Körper und seinen Geist kümmert.

(Thich Nhat Hanh)

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